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Samstag, 20. September 2014

DIESE MORGENDE ... EIN HERBSTBEGINN.

Angekommen im Wochenende, Zeit, diese Tage revue passieren zu lassen, die zwar zwischen Masterarbeit, Jobben und Zukunftplänen manches Mal erschöpfend, aber auch wunderbar hell, spätsommerlich und belebt sind. In den Straßen unten wimmelt und wuselt es nur so von Schülern, Studenten und geschäftigen Menschen. Überall sind die Terrassen gefüllt, im Jardin du Luxembourg luxt man sich die besten Plätze in der Sonne ab ...



Die Septembermorgende sind kühl und klar, bevor sie sich langsam erwärmen. Morgens ist man noch so leer innerlich, da kann noch Gutes gesät werden. 
Wenn ich mir die Zeit nehmen kann, setze ich mich erstmal zum Lesen, Schreiben und Kaffeetrinken auf den Balkon und fülle mich ganz langsam mit Gedanken und Worten. Danach gehe ich irgendwie friedfertiger und gelassener an die Arbeit.

[Der Kaffee geht ein weiteres Mal samstäglich zur ihr.]



F und ich haben uns an Tomaten versucht. Lange hat es gebraucht und zu wenig Sonne gab es wohl die Monate über, aber nun, im warmen September hängen und röten dort erste winzige Kirschtomaten. Auch der kleine Rosenstrauch, den ich mir im Juli geschenkt habe, steht duftend in Blüte. 
Das sind wohl die kleinen Dinge für die Sinne (erinnert ihr euch? wie hier oder hier), durch die uns der September mit dem Herbst versöhnen will ... 

Dann gibt es einen vorerst letzten Blick über Paris, bevor ich dann drinnen Bücher, Order und Laptop wieder aufzuschlage. Ganz langsam geht es mit dieser langen, guten, zähen, erschöpfenden, begeisternden Abschlussarbeit dem Ende zu. Wie war es überhaupt nochmal ohne sie?


Und ganz bald gibt es hier auch wieder mehr Bilder aus der Paris, von unseren Spaziergängen & Erkundungen. Es gibt noch so viel zu erzählen! Bientôt.

Kommentare:

  1. Hello, I worked a lot at my workplace, and once late in the afternoon I felt that it's enugh! I must go out of the building in our backyard to find the first signs of autumn rust. It helped a little bit and the fresh air, of course.
    I like your blog. :-)
    All the best, Éva from Hungary

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    1. Hey Eva, thank you for visiting!
      you're right, taking a deep breath outside helps a lot when work is getting hard ...
      have a nice Sunday & warm greetings from Paris to Hungary!

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  2. Der Herbst beginnt auch im Süden, leider ja überschattet vom Dirndl-Grauen und Zuckerwattenpappgemisch liegt in der Luft. Grad beneide ich dich um die Ruhe .... und um die Tomaten. Bei mir wachsen Kräuter. Ohne Salbei könnt ich gar nichts mehr machen.

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  3. Hier mitten im Ruhrpott ist das Wetter ein buntes Gemisch aus Regen, Sonne, morgens kühl, mittags teilweise bis zu 25 oder noch mehr Grad. In der Sonne röstet man, im Schatten fröstelt man. Und mit Regen ist es dann wie in einem Tropenhaus. Völlig verrückter September aber auch schön. Mein wild gewucherter Knöterich auf Balkonien bekommt schon gelbe Blätter - und Blüten! Auch er ist verwirrt!
    Kürbissuppe paart sich mit sommerlichen Schirmchendrinks.. ich mag diesen September :-)
    Ich wünsche dir einen wundervollen Pariser Sonntag!
    Lg Haydee

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    1. Danke Haydee, welch schöner Kommentar!
      "in der Sonne röstet man, im Schatten fröstelt man", das klingt nach goldenem Übergang ...

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  4. Letzte Woche hatten wir hier im Berliner Land herrliche spätsommerliche Tage. Das Licht der Sonne so herrlich warm und leuchtend orange. Ich liebe es die Terasse neu zu dekorieren - gestern sind zwei Kürbisse hinzugekommen. Diese wurden dem Bauern (natürlich für Geld) vom Hänger genommen. Alles reift und das in den schönen Farben. Wir haben letzte Tomaten.
    Die Rose sieht bezaubernd aus auf Eurem Balkon, haben die Kräutertöpfchen den eigenwilligen Pariser Sommer überlebt?
    Liebe Grüße B.

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    1. Ja haben sie – Manches hat sich regelrecht ausgebreitet & ich bin jedes Mal glücklich, frischen Thymian fürs Essen zu haben! hat nicht jeder Pariser Balkon :)
      Habt es gut bei euch!

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  5. Einfach immer wieder schön von dir zu lesen.
    Herzliche Grüße
    Jutta

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  6. Du hast ja einen wunderbaren Blick!
    Ich war noch nie in Paris und freue mich von dir einen so schönen Einblick zu bekommen.
    Hattet ihr so schlechtes Wetter in der Stadt? Berlin ist dieses Jahr wirklich verwöhnt worden.
    Ich werde wohl öfter bei dir vorbei schauen,
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. ein wahrer locus amoenus — da könnte man beinahe vergessen, dass das abschlussarbeitschreiben kein honiglecken ist. ich drück die daumen für den endspurt!

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